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Mütterchen. 9
chen wäre, welches auch auf dem Kaminſims lag, legte es
wieder hin, nahm ſtatt ſeiner den Schnupftabak herunter und
erquickte ſich mit einer Priſe. Er war in ſeinen Priſen ebenſo mattherzig, ſparſam und langſam wie in allen andern Dingen, aber doch ſpielte ein gewiſſes Zittern von Genuß bei ihm in den armen alten abgelebten Nerven um die Winkel ſeiner
Augen und ſeines Mundes.
„Amy, Mr. Clennam, was denken Sie von ihr?“
„Alles was ich von ihr geſehen und gehört habe, Mr. Dorrit, hat einen tiefen Eindruck auf mich gemacht.“
„Mein Bruder wäre ohne Amy ganz verloren geweſen,“ entgegnete er.„Wir wären Alle verloren geweſen ohne Amy. Sie iſt ein ſehr gutes Mädchen, dieſe Amy. Sie thut ihre Schuldigkeit.“
Arthur glaubte in dieſen Lobſprüchen einen gewiſſen Ton der Angewöhnung zu hören, welchen er am vergangenen Abend von dem Vater mit einem innerlichen Widerſtreben und der Empfindung, als ſolle er Einſpruch dagegen thun, vernommen hatte. Es war nicht gerade, als ob ſie ihre Lobſprüche ein⸗ ſchränkten oder fühllos waren gegen das, was ſie für ſie that, aber es ſchien, als ob ſie in ihrer Trägheit ihrer gewohnt ge⸗ worden wären wie aller andern Dinge in ihrer Lage. Er glaubte, daß ſie von ihnen, obwohl ſie jeden Tag Gelegenheit zu Vergleichen zwiſchen ihr und ſich ſelbſt hatten, als an ihrer gebührenden Stelle befindlich angeſehen wurde, daß ſie mein⸗ ten, ſie ſtehe zu ihnen allen in einer Beziehung, welche ihr gehöre wie ihr Name und Alter. Er glaubte, daß ſie ſie nicht


