168 Achtes Kapitel.
mit mir. Aber— aber ich wollte doch, Sie hätten mich nicht beobachtet.“
Er begriff, daß die Aufregung, mit der ſie das ſagte, ihrem Vater galt, und er achtete ſie und ſchwieg ſiill.
„Mrs. Clennam iſt mir ſehr nützlich geweſen; ich weiß nicht, was aus uns geworden ſein würde ohne die Beſchäfti⸗ gung, die ſie mir gegeben hat; ich fürchte, es wird kein guter Dank ſein, wenn ich etwas hinter ihrem Rücken thue. Ich kann Ihnen heut Abend nichts mehr ſagen. Ich weiß, daß Sie die Abſicht haben, freundlich gegen uns zu ſein. Dank Ihnen dafür, Dank Ihnen.“
„Geſtatten Sie mir noch eine Frage, bevor ich gehe. Haben Sie meine Mutter ſchon lange gekannt?“
„Ich glaube ſeit zwei Jahren, Sir.— Aber die Glocke hat aufgehört mit Läuten.“
„Wie machten Sie ihre Bekanntſchaft? Schickte Sie nach Ihnen hierher?“
„Nein, ſie weiß nicht einmal, daß ich hier lebe. Wir ha⸗ ben einen Freund, Vater und ich— ein armer Tagearbeiter, aber der beſte Freund von der Welt— und ich ſchrieb einen Zettel, daß ich mit Nätherarbeit beſchäftigt zu ſein wünſche und gab für Nachfragen ſeine Adreſſe an. Und er ſchlug, was ich aufgeſchrieben an einigen Orten an, wo es nichts koſtete, und Mrs. Clennam fand mich auf dieſe Weiſe und ſchickte— nach mir.— Das Thor wird geſchloſſen werden, Sir.“
Sie war ſo zaghaft und aufgeregt, und er war ſo ergrif⸗ fen von Mitleid mit ihr und von tiefem Intereſſe an ihrer
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