Teil eines Werkes 
1. Th. (1856)
Entstehung
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Erſtes Kapitel.

legte und ſich über einen vierten hermachte, begann er ge⸗ laſſen ſich durch ſie hindurchzuarbeiten, als ob ihre Ver⸗ tilgung eine Art Spiel wäre.

Vielleicht warf er einen verſtohlenen Blick auf die Lyo⸗ ner Wurſt, und vielleicht warf er einen andern verſtohlenen Blick auf den Kalbsbraten im ſaftigen Gelé, aber ſie waren nicht lange da, um ihm den Mund wäſſern zu machen. Monſieur Rigaud machte ihnen raſch den Garaus, trotz Präſident und Tribunal, und ging dann daran, ſich die Finger ſo rein zu lecken, als er konnte, und ſie dann mit ſeinen Weinblättern abzuwiſchen. Dann, als er im Trinken eine Pauſe machte, um ſeinen Gefängnißkameraden zu be⸗ trachten, ſträubte ſich ſein Schnurrbart und ſenkte ſich ſeine Naſe.

Wie finſt Du das Brod?

Ein bischen trocken, aber ich habe meine alte Sauce hier, entgegnete Johann Baptiſt, indem er ſein Meſſer em⸗ porhielt.

Inwiefern Sauce?

Ich kann mein Brod ſo ſchneiden wie eine Melone. Oder ſo wie einen Eierkuchen. Oder ſo wie einen gebackenen Fiſch. Oder ſo wie Lyoner Würſtchen, ſagte Johann Baptiſt, während er die verſchiedenen Tranchirſy⸗ ſteme an dem Brode, das er in der Hand hielt, verdeutlichte und gelaſſen kaute, was er im Munde hatte.

Hier! rief Monſieur Rigaud.Trink. Du magſt's austrinken.