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kleine Caperſchaluppe wollte ſich trotz aller Mansver nicht abſchütteln laſſen und bot meinem Fahrzeug etliche⸗ mal einen Kampf an, um den andern Zeit zu laſſen, her⸗ beizukommen. Die Schaluppe verfolgte jedoch gleichförmig ihren Weg und ließ ihre Feinde drei Tage und drei Nächte lang hinter ſich herjagen. Es blies eine ſteife Kühlte aus Südweſten, unter deren Einfluß mein Fahrzeug den Riogrand, oder, wie ihn die Franzoſen nennen, den Miſ⸗ ſiſipi erreichte, und da man ſich nicht anders zu helfen wußte, ſo ließ man es nicht weit von dem Fort, welches die Spanier Penſacola nennen und in dem dazumal fran⸗ zöſiſche Garniſon lag, auf den Strand laufen. Unſere Leute wären gern in den Fluß eingefahren, um ſich deſ⸗ ſelben als eines Hafens zu bedienen; da ſie aber keinen Piloten hatten und die Strömung des Fluſſes ſie über⸗ wältigte, ſo ſtrandete die Schaluppe, und die Mannſchaft rettete ſich, ſo gut es ging, in die Boote.
Ich befand mich nun in einer höchſt wunderlichen Lage, obgleich meine Verhaͤltniſſe in einem Sinne ſehr günſtig waren: ich erfreute mich nämlich des Schutzes meiner Freunde; denn als ſolche erwieſen ſie ſich in der That, da ſie für ihre eigene Sicherheit nicht ſorgfältiger, als auf die meinige, hätten Bedacht nehmen können; auch trug der Crlös aus meinen Waaren nicht wenig dazu bei, meine neue Lage behaglich zu machen, indem ſie mir bin⸗ reichend viel abgeworfen hatten, um für die muthmaßliche Dauer meines Aufenthalts unter ihnen die Koſten beſtrei⸗ ten zu können. Außerdem verſicherte mich der erſte Kauf⸗ mann, in deſſen Hauſe ich wohnte, er wolle mir für 20,000 Dollars Credit geben, wenn ich Gebrauch davon zu machen wiſſe.
Am meiſten bekümmerte mich der Umſtand, daß ich nicht wußte, wie ich meiner Frau von meinem dermaligen Verhältniß eine Mittheilung machen und ſie in ſo weit beruhigen könnte, daß ich trotz der vielen Mißgeſchicke meiner Reiſe wohlbehalten und in guten Händen ſey.
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