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Oberst Jack : oder Schicksale eines Elternlosen / vom Verf. des "Robinson Crusoe". Aus d. Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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Dieß kam mir ungemein gelegen; denn ich begann nun einzuſehen, daß ich den Schaden, welchen mir die ſchuftigen Spanier zugefügt hatten, durch den Verkauf dieſer Ladung an ihnen ſelbſt wieder hereinbringen konnte. Zu dieſem Ende gab ich meinem Schiffsmeiſter oder Schaluppencapitän An⸗ weiſungen hinſichtlich des Verkaufs aller übrigen Waaren und überließ ihm die weitere Behandlung, was er auch ſo gut ausführte, daß er des andern Tages die ganze Ladung an drei Spanier verkaufte und dagegen die Weiſung erhielt, die Güter nach irgend einem beſtimmten Theil des Feſtlandes zwiſchen den Honduras und der Küſte von Veracruz zu führen.

Es wurde mir ſchwierig, dieſen Theil des Handelsvertrags wieder gut zu machen; da ich aber fand, daß der Preis recht wohl die Reiſekoſten zu decken im Stande war, ſo willigte ich ein. Aber wie konnte ich jetzt die Schaluppe fortſchicken und doch unter den Spaniern bleiben, obgleich ich ein freier Mann war? Dieß kam mich ebenſo ſchwer an, als ſelber fortgehen und nicht auf eine allenfallſige günſtige Antwort des Vice⸗ königs von Mexiko auf die Vorſtellung des Corregidores und des Gouverneurs zu warten. Ich entſchloß mich jedoch end⸗ lich, mochte die Sache ausfallen, wie ſie wollte, in meine Schaluppe zu gehen, weßhalb ich mich zu dem Gouverneur begab und ihm vorſtellte, da wohl eine günſtige Antwort von Mexiko zu erwarten ſtehe, ſo wäre es ein großer Schaden für mich, die Schaluppe hier immer vor Anker liegen zu laſſen, und ich bitte ihn daher um die Erlaubniß, mit meinem Schiffe nach Antigua gehen zu dürfen, um daſelbſt die Ladung zu verkaufen, da ſie durch ein allzu langes Liegen in dem Fahr⸗