2 484 SE von Spanien, Handel zu treiben, um auf dieſe Weiſe meine Verluſte wieder gut zu machen. Sie ſahen ein, daß es hart wäre, meine Leute zu verpflichten, mit einem Schiffohne Fracht umherzufahren und mich ſo durch die Reiſeunkoſten in neuen Schaden zu bringen, und meinten, daß ſie ſich nicht in meine Angelegenheiten zu mengen brauchten, ſo lange keine Waa⸗ ren in die Beſitzungen ſeiner katholiſchen Majeſtät eingeführt würden.
Jetzt ſah ich endlich einen Ausweg aus dieſer unglücklichen Lage und fand, daß mir das Geld nicht nur durchhelfen, ſon⸗ dern auch noch anderweitig vortheilhaft werden könne. Ich ſandte daher die Schaluppe unter ſpaniſchen Farben ab, nannte ſie Nueſtra Signiora de la Val de Grace, commandirt von Signior Giraldo de Nesma, einem der beiden Spanier.
Ich gab der Schaluppe Briefe an meine Frau mit und trug zugleich meinem Verwalter auf, das Fahrzeug auf dem Rückweg mit Gütern zu beladen. Ich befahl ihm nämlich, zweihundert Fäſſer Mehl und fünfzig Tonnen Erbſen an Bord zu bringen, und verlangte auch in meinem anderweiti⸗ gen Intereſſe, daß hundert Ballen ſonſtiger europäiſcher Güter geladen werden ſollten.
Dieſe letztere Fracht ſollte aus den reichſten und koſtbar⸗ ſten engliſchen Linnen⸗, Wollen⸗ und Seidenſtoffen, die ſich nur auffinden ließen, beſtehen. In weniger als ſieben Wo⸗ chen kehrte die Schaluppe zurück, und da ich nicht ermangelte, jeden Tag an dem Strande nach ihr zu ſehen, ſo war ich der erſte, der ihrer ſchon in der Entfernung anſichtig wurde und ſie an ihren Segeln und ſpäter an ihren Signalen erkannte.
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