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meinen treuen Lehrer, wie ich ihn nannte, zum Oberauf⸗
ſeher über mein ganzes Anweſen hatte; und da er wußte, wie die Correſpondenz nach England geführt werden mußte, ſo blieb ihm, wie früher, dieſes Geſchäft anheim gegeben — um ſo mehr, da ich ſeine Fähigkeit und Rechtſchaffenheit erprobt hatte. Freilich hatte ihn der Verlauf mit meinem Weibe etwas gekränkt.
Er ſetzte ſich jedoch nachgerade darüber weg und be⸗ ruhigte ſich, zumal, als er bei unſerer Abreiſe fand, daß ich, wie früher, alles wieder ſeinen Händen anvertraute.
Mein Weib hatte mir ſomit alles, was mit unſerer Reiſe in Verbindung ſtand, mitgetheilt, und wir waren ſchon im Begriffe, aufzubrechen, als ſie eines Morgens mit ihrer gewöhnlichen Heiterkeit zu mir kam und mir erklärte, ſie komme jetzt, um mich von dem Reſt ihrer Maßregeln für meine Befreiung in Kenntniß zu ſetzen; ſie wolle näm⸗ lich, während wir dieſen Abſtecher zu den heißen Quellen zu Nevis machen, wie ſie es nannte, an einen zuver⸗ läßigen Freund nach London ſchreiben und unter deſſen Beihülfe verſuchen, für eine bei dem letzten Aufruhr be⸗ theiligte Perſon unter Anführung aller Umſtände, daß ſie nämlich nicht mitgehandelt habe, ſondern nur drei Tage an Ort und Stelle geweſen ſey, Begnadigung zu erwirken. Sie wolle dabei auch Sorge tragen, daß uns während unſerer Abweſenheit die Antwort ja nicht verfehle, und zu dieſem Ende dem Correſpondenten mehrere Wege andeuten,
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