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ſy führte ſie alles auf eine äußerſt ſinnreiche Weiſe durch. Nachdem ſie meine Beine faſt drei Monate in Flanell ge⸗ wickelt hatte, kam ſie und ſagte mir, die Schaluppe wäre bereit und alle Güter an Bord gebracht.„Und nun, mein Lieber,“ fuhr ſie fort,„muß ich Dich in den Reſt meines Planes einweihen; denn hoffentlich glaubſt Du nicht, daß ich zum Seelenverkäufer an Dir werde und Dich von Virginien wegtransportiren laſſe, wie man andere Leute hertransportirt,— oder daß ich Dich forthaben will, um im Beſitz Deiner Ländereien zu verbleiben. Du ſollſt daſ⸗ ſelbe treue Geſchöpf an mir finden, das ich geweſen ſeyn würde, wenn ich noch Deine Sclavin wäre und auch nicht die mindeſte Hoffnung gehabt haben würde, von Dir zu Gnaden angenommen zu werden. Alle Vorkehrungen, die ich getroffen, ſind auf Deine Sicherheit berechnet, und Du ſollſt mir keinen Schritt thun, ohne daß ich dabei wäre; ich werde Dich begleiten, Dir beiſtehen, Dir bei allen Gelegenheiten dienen und Dein Geſchick mit Dir theilen, welches es auch immer ſeyn mag.“
Dieß war eine ſo edelmüthige als ſchöne Verſicherung ihrer Treue, weßhalb ich mich auch von dieſer Zeit an freudig und ohne die mindeſte Zögerung ihrer Leitung überließ. Nach ungefähr zehn Tagen waren die Vorbereitungen ſo weit gediehen, daß wir uns in einer meiner größeren Scha⸗ luppen, die etwa ſechzig Tonnen führte, einſchiffen konnten.
Ich hätte auch erwähnen ſollen, daß ich immer noch


