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Oberst Jack : oder Schicksale eines Elternlosen / vom Verf. des "Robinson Crusoe". Aus d. Engl. von Carl Kolb
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u. dgl., um Feuer anzuzünden, und mein Weib ließ mir keine Zeit zu antworten, indem ſie mir bloß ins Ohr flüſterte, ruhig zu bleiben und zu warten, bis ſie wieder herauf käme. Man kann ſich denken, daß ich nicht wenig erſchrack; denn ich dachte an nichts Anderes, als an Entdeckung, Verrath, Transport nach England, Galgen, Viertheilen und was dergleichen Schreckbilder noch mehr waren, und der Muth ſank mir ganz und gar. Sie bemerkte meine Aufregung und wandte ſich mit der Verſicherung zu mir um, daß keine Gefahr vorhanden ſey; ich ſolle mich nur ruhig verhalten, ſie wolle dann ſogleich wieder zurückkommen und mir in jeder Hinſicht genügende Auskunft ertheilen. Ich faßte mich daher, ſo gut ich konnte, aber es ließ mir keine Ruhe, weßhalb ich Pennico hinunterſchickte, um ihre Gebie⸗ terin aufzuſuchen und ihr zu ſagen, daß ich ſehr unwohl ſey und ſie augenblicklich ſprechen müſſe. Das Mädchen hatte kaum das Gemach verlaſſen, als ich aus dem Bette ſprang und mich anzukleiden begann, um für alle Fälle bereit zu ſeyn. Mein Weib hielt Wort, und kam eben die Treppe herauf, als das Mädchen hinunter ging.„Ich ſehe,“ ſagte ſie,„es fehlt Dir an Geduld; aber ich bitte Dich, laſſ' Dirs nicht auch an Geiſtesgegenwart fehlen, ſondern nimm dieſen Schirm vor Dein Geſicht und geh ans Fen⸗ ſter, um nachzuſehen, ob Du nicht einen dieſer Schotten, die im Hofe ſind, kennſt. Es find ihrer ſieben oder acht, die ein Geſchäft mit Deinem Aufſeher abzumachen haben.“