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Oberst Jack : oder Schicksale eines Elternlosen / vom Verf. des "Robinson Crusoe". Aus d. Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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ging nach größeren Dingen, da er es immer auf beträcht⸗ liche Summen und Banknoten abgeſehen hatte.

Er lag mir ernſtlich an, ſeine Spaziergänge mit ihm zu theilen, indem er es mir anheimſtellte, ſo ſchlecht zu ſein, als ich wollte, wenn ich einmal das Handwerk verſtand, das heißt— um mich ſeiner eigenen Ausdrücke zu bedienen— er gedachte, mich in das Geſchäft einzuführen, und wollte es dann mir überlaſſen, es auf eigene Fauſt fortzuſetzen, wenn ich Luſt dazu hätte, wozu er mir alles mögliche Glück wünſchte.

Er machte es gerade wie Major Jacks Kameraden, indem er mich vor der Hand mit ſich nahm, um Zeuge der Technik zu ſein, da ich weiter nichts zu thun hatte, als die Beute von ihm in Empfang zu nehmen, wobei ich, wenn ich meinen Auftrag gut ausführte, den gleichen Antheil wie er haben ſollte; er verſicherte mir, dieß wäre Handwerks⸗ brauch, um junge Anfänger zu ermuthigen; denn man wäre für das Geſchäft verdorben, wenn man nicht eine löwen⸗ kühne Unerſchrockenheit beſäße.

Ich zögerte geraume Zeit und ſtellte ihm die Gefahr vor, indem ich ihm die Geſchichte des Capitän Jack— meines ältern Bruders, wie ich ihn nennen möchte— erzählte.

„Gut, Oberſt,“ ſagte er;„ich finde, Du biſt ein Haſen⸗ herz, und ſolche Leute ſind in der That unbrauchbar für unſer Gewerbe, da ſich nur eine muthige Seele dabei durch⸗ zuhelfen weiß. Da Du indeß vor der Hand nichts bei der