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Es gab alſo einen Oberſt Jack und einen Capitän Jack; was den dritten Knaben betrifft, ſo hieß er einige Jahre lang nur kurzweg Jack, bis er endlich vermöge ſeiner Geburtsrechte, wie wir ſpäter hören werden, gleichfalls avancirte.
Wir waren alle drei hoffnungsvolle Jungen und ver⸗ ſprachen ſchon in frühen Jahren bei vielen Anläſſen, aus⸗ gemachte Taugenichtſe zu werden, obgleich ich, wenn alles, was ich von dem Charakter unſerer Pflegerin hörte, wahr iſt, nicht anders ſagen kann, als daß ſie allem aufbot, es zu verhindern.
Ehe ich in meiner Geſchichte fortfahre, wird es paſſend ſein, eine kurze und unparteiiſche Schilderung der drei Gebrüder Jack zu geben.
Capitän Jack war der älteſte. Er war ein gedrungener kräſtiger Junge und verſprach ſeiner Zeit einen ſtämmigen Burſchen zu geben. Verſchlagen, ſtöckiſch, rückhaltig, bos⸗ haft und rachſüchtig von Natur, zeigte er ſich überhaupt roh, grauſam, bäueriſch im Benehmen und händelſüchtig, wie
nur ein Gaſſenjunge ſein kann; auch war er unwiſſend und.
wollte von Kindheit an durchaus nichts lernen. Er hatte viel von dem Charakter der Bulldogge, kühn und verzwei⸗ felt, aber ohne die Spur eines edeln Zuges.
Die Lehrer, zu denen wir gingen, konnten ihn trotz aller Mühe nicht einmal ſo weit bringen, daß er ſeinen Namen ſchreiben lernte; und da er ein geborener Dieb war,


