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mit dieſen verkehrte, ſo kannte ich gegen die Uebrigen kein anderes Gefühl, als das der tiefſten Verachtung, welche ſie auch in jeder Hinſicht verdienten.
Ich paßte übrigens ganz gut für eine ſolche Geſell⸗ ſchaft; denn in meinem Herzen wohnte auch nicht das min⸗ deſte Gefühl für Tugend und Religion. Ich hatte von bei⸗ den nie mehr gehört, als mir ein guter alter Pfarrer in meinem achten oder neunten Lebensjahre geſagt, und ich wurde bald ſo verderbt, als man nur ſein kann. Aber ſelbſt in dieſem Zuſtande blieb mir ein ſo entſchiedener Ab⸗ ſcheu gegen die heilloſe Niederträchtigkeit der Portugieſen, daß ich nicht umhin konnte, ſie von Anfang an von ganzem Herzen zu haſſen, ein Gefühl, das mich in meinem ganzen ſpätern Leben nie verlaſſen hat. Ihre viehiſchen Ausſchwei⸗ fungen, ihre niederträchtige Treuloſigkeit gegen Fremde ſo⸗ wohl, als unter ſich, ihre hündiſche Kriecherei, wo man ihnen— und die barbariſche, tyranniſche Unverſchämtheit, wo ſie zu befehlen hatten— ob all Dieſem wandte ſich mir das Herz im Leibe um. Fügen wir noch den natürlichen Haß des Engländers gegen den Feigling bei, ſo trifft Alles zuſammen, was mir den Teufel und einen Portugieſen in dem gleichen liebenswürdigen Lichte erſcheinen ließ.
Dem engliſchen Sprichworte zufolge muß man indeß, wenn man bei dem Teufel an Bord geht, mit dem Teufel ſegeln. Ich war einmal unter ihnen, und ſo mußte ich mich


