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Der Verwünschte : ein Märchen / von Boz (Dickens). Aus d. Engl. übers. von Julius Seybt
Entstehung
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Er kann nicht zurückkehren an den heimiſchen Herd, den er ſelbſt geflohen hat. Er verlangt auch nicht dorthin zurück. Er weiß, daß er nur Beſchämung und Verlegenheit für Die mitbrin⸗ gen würde, die er ſo grauſam vernachläſſigt hat, und daß er ſein Unrecht jetzt am Beſten ſühnen kann, wenn er ſie meidet. Mit wenig Geld könnte er nach einer fernen Stadt ziehen, wo er ruhig leben und im rechtlichen Wandel das begangene Unrecht ſo weit wieder gut machen könnte, als es noch möglich iſt. Für die unglückliche Dame, die ſeine Gattin iſt, und für ſeinen Sohn wäre dies das beſte und gütigſte Geſchenk, das ihnen ihr beſter Freund machen könnte ein Geſchenk, von dem ſie noch dazu nie

etwas zu erfahren brauchten, und für ihn, deſſen Ruhe vernichtet,

deſſen Geiſt und Körper krank iſt, wäre es eine wahre Rettung.

Er nahm ihr Haupt zwiſchen beide Hände und küßte ſie auf die Stirn und ſagte: Es ſoll geſchehen. Ich überlaſſe es Ihnen, es für mich jetzt gleich und im Geheimen zu thun, und ſagen Sie ihm, daß ich ihm verzeihen würde, wenn ich ſo glücklich wäre zu wiſſen, was ich zu verzeihen hätte.

Als ſie aufſtand und mit ſtrahlendem Geſichte ſich gegen den Unglücklichen wendete und ihm damit zu erkennen gab, daß ihre Verwendung gelungen ſei, da trat er einen Schritt vor und re⸗ dete, ohne den Blick zu erheben, Redlaw an.

Sie ſind ſo großmüthig, ſagte er, Sie waren es immer daß Sie verſuchen werden, die aufkeimende Empfindung der er⸗ langten Vergeltung in dem Anblicke zu vergeſſen, den Sie vor ſich haben. Ich verſuche es nicht zu vergeſſen, Redlaw. Wenn Sie können, ſo glauben Sie es mir.