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Der Verwünschte : ein Märchen / von Boz (Dickens). Aus d. Engl. übers. von Julius Seybt
Entstehung
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Alles beſinnen könnten, was ſich an ihn knüpft, glauben Sie nicht, daß der Gedanke ihr Bedauern erregen würde, daß es mit Einem, den Sie liebten(es ſoll uns nicht kümmern, wie lange es her iſt oder wie er die Liebe verſcherzt hat) dahin kommen ſollte?

Ich hoffe, ich würde es thun, antwortete er. Ich glaube, ich würde es thun.

Seine Augen ſchweiften hin nach der Geſtalt an der Thür, aber ſie kamen ſchnell zu ihr zurück und ſahen ſie geſpannt an, als ob er bemüht ſei, aus jedem Ton ihrer Stimme und jedem Strahl ihrer Augen eine Lehre zu ziehen.

Ich habe kein Wiſſen und Sie deſſen ſo viel, ſagte Milly; ich bin nicht gewohnt zu denken, und Sie denken immer. Darf ich Ihnen ſagen, warum es mir gut zu ſein ſcheint, wenn man ſich an das Unrecht erinnert, das uns widerfahren iſt?

Ja!

Damit wir es verzeihen können.

Vergieb mir, großer Gott, ſagte Redlaw und blickte gen Himmel, daß ich Dein eigenes hohes Vorrecht verſchmäht habe!

Und wenn, fuhr Milly fort, wenn Ihnen Ihr Gedächtniß eines Tages wiedergegeben wird und das hoffen und flehen wir Alle wird es dann für Sie keine Segnung ſein, wenn Sie ſich zu⸗ gleich an das erlittene Unrecht und ſeine Verzeihung erinnern?

Er ſah nach der Geſtalt an der Thür und heftete dann wie⸗ der ſeine aufmerkſamen Augen auf ſie; ihm war's, als ob ein Strahl helleren Lichtes von ihren milden Antlitz in ſeine Seele dringe.