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Der Verwünschte : ein Märchen / von Boz (Dickens). Aus d. Engl. übers. von Julius Seybt
Entstehung
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ich war wahnſinnig; aber ich bin es jetzt nicht mehr. Faſt wäh⸗ rend ich ſpreche, geneſe ich. Ich hörte von den Kindern Ihren Namen rufen, und der trübe Schatten ſchwand ſcheu bei dem bloßen Klange von mir. O weinen Sie nicht! Theuerſte Milly, wenn Sie in meinem Herzen leſen könnten und wüßten, wie ſehr es von Liebe und dankbarer Verehrung glüht, ſo würden Sie mich nicht Ihre Thränen ſehen laſſen. Es iſt ein zu grauſamer Vorwurf für mich.

Nein, nein! ſagte Milly, das iſt es nicht. Das iſt es wahr⸗ haftig nicht. Es iſt lauter Freude. Es iſt Verwunderung, daß Sie es für nothwend halten ſollten, wegen einer ſolchen Klei⸗ nigkeit mich um Verzeihung zu bitten, und dennoch Freude, daß Sie es thun.

Und wollen Sie mich wieder beſuchen und wollen Sie den kleinen Vorhang fertig machen?

Nein! ſagte Milly, indem ſie ſich die Augen trocknete und den Kopf ſchüttelte. Jetzt wird Ihnen meine Nähterei gleich⸗ gültig ſein

Heißt dies verzeihen? ſagte er.

Sie winkte ihn abſeits und flüſterte ihm ins Ohr:

Es iſt Nachricht von Hauſe da, Mr. Edmund.

Nachricht? Wie ſo?

Entweder das Ausbleiben Ihrer Briefe, als Sie krank waren, oder die Veränderung Ihrer Handſchrift, als Sie zu geneſen anfingen, hat die Leute dort die Wahrheit ahnen laſſen. Sei dem wie ihm wolle jedenfalls können Ihnen Nachrichten nur lieb ſein, wenn es nur keine ſchlechten Nachrichten ſind.