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law ſo inbrünſtig ein und dankte mir und dem Himmel ſo innig, daß mein Herz ganz überſtrömte und ich blos ſchluchzen und wei⸗ nen gekonnt hätte, wenn mich der Kranke nicht gebeten, ich möchte mich neben ihn ſetzen, was mich natürlich ruhiger machte. Als ich neben ihm ſaß, hielt er meine Hand feſt, bis er in Schlum⸗ mer verſank, und ſelbſt da, als ich ihm meine Hand entzog, um hieher zu gehen(worauf Mr. Redlaw ſehr angelegentlich drang), ſuchte er ſie, ſo daß Jemand anders ſich an meine Stelle ſetzen und ihm die Hand geben mußte, damit er glaube, ich ſei noch da. Ach Gott, ach Gott! ſagte Milly ſchluchzend, wie dank⸗ bar und beglückt ich mich durch das Alue e
Während ſie noch redete, war Redlaw eingetreten und, nach⸗ dem er einen Augenblick die Gruppe, deren Mittelpunkt ſie bildete, betrachtet hatte, ſtillſchweigend die Treppe hinaufgegangen. Jetzt erſchien er wieder auf der Treppe; aber er blieb oben, während der junge Student an ihm vorüber und herunter eilte.
Gütige Pflegerin, ſanfteſtes, beſtes aller Weſen! rief er aus, indem er vor ihr auf die Kniee ſank und ihre Hand ergriff, verzeihen Sie mir meine hartherzige Undankbarkeit!
O Gott, o Gott! rief Milly mit naivem Erſtaunen, hier iſt wieder Einer! O Gott, hier iſt wieder Jemand, der mich gern hat! Was ſoll ich nur anfangen?
Die unſchuldige, einfache Weiſe, mit der ſie dies ſprach, die Hände vor die Augen hielt und vor lauter Seligkeit weinte, war eben ſo rührend als wohlthuend.
Ich war nicht mehr ich ſelbſt, ſagte er. Ich weiß nicht, was es war— es war vielleicht eine Folge meiner Krankheit—


