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Ziffern in der immer länger werdenden Summe von Erinnerungen, die wir beſtändig zu unſerer Qual nachrechnen, bis der Tod Alles unter einander wirft und wegwiſcht. Philipp! ſagte er, ſich un⸗ terbrechend und mit erhobener Stimme den Alten anredend, der im Hintergrunde ſtand, auf dem Arme das dunkelgrüne glänzende Laub, von dem die ruhige Mrs. William kleine Zweige nahm, die ſie geräuſchlos mit der Scheere beſchnitt und damit das Zim⸗ mer ausſchmückte, während ihr alter Schwiegervater voll Theil⸗ nahme ihr zuſah.
Ihr Gehorſamſter, Sir, ſagte der Alte. Hätte früher ge⸗ ſprochen, Sir, aber kenne Ihre Art, Mr. Redlaw— bin ſtolz darauf— und warte, bis man mich anredet! Fröhliche Weih⸗ nachten, Sir, und glückliches Neujahr, und noch viele davon. Habe ſelbſt eine hübſche Anzahl davon erlebt— ha, ha!— und darf mir die Freiheit nehmen, ſie Andern zu wünſchen. Bin ſiebenundachtzig!
Habt Ihr viele erlebt, die fröhlich und glücklich waren? frug der Andere.
Ja, Sir, ſehr viele, entgegnete der Alte.
Hat ſein Gedächtniß vom Alter gelitten? Es läßt ſich er⸗ warten, ſagte Mr. Redlaw leiſer, zum Sohn gewendet.
Nicht ein Bischen, Sir, erwiderte Mr. William. Das ſage ich immer, Sir. Habe noch kein ſolch Gedächtniß geſehen, wie mein Vater hat. Er iſt der wunderbarſte Mann von der Welt. Er weiß nicht, was Vergeſſen heißt. Das ſage ich auch immer zu Mrs. William, Sir, Sie können mir's glauben.


