Teil eines Werkes 
10. Th. (1848)
Entstehung
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folgenden Ereigniſſe ins Privatleben zurückgetreten; und jetzt

wurde er durch den Bankerott ein wichtigerer Mann als je. Mr. Perch brauchte ſich blos draußen im Hofe oder, wenn er weit kam, am Buvet desKönigswappens zu zeigen, und es wurden ihm ſogleich eine Unzahl Fragen vorgelegt, unter denen ſich faſt ſtets die höchſt intereſſante Frage befand: was er trinken wolle? Dann fing Mr. Perch an von den Stunden voll bittrer Sorge zu reden, die er und Mrs. Perch in Balls Pond verlebt, als ſie zuerſt geahnt, daß die Sachen ſchlimm ſtänden. Dann erzählte Mr. Perch dem ſtaunenden Zuhörerkreis mit gedämpfter Stimme, als ob die Leiche des gefallenen Hauſes unbegraben im nächſten Zimmer liege, wie Mrs. Perch zuerſt dadurch eine Ahnung von dem drohenden Unglück bekommen, daß er(Perch) im Schlafe geſeufzt habe:Zwei und funfzig dreiviertel Procent, zwei und funfzig dreiviertel Procent! Dieſer prophetiſche Traum, meinte er, müſſe durch den Eindruck entſtanden ſein, den Mrs. Dombey's verändertes Geſicht auf ihn gemacht habe. Dann er⸗ zählte er ſeiner Umgebung, wie er einmal geſagt habe:Darf ich ſo frei ſein zu fragen, Sir, ob Sie etwas auf dem Herzen haben? und wie Mr. Dombey darauf geantwortet:Mein treuer Perch aber nein, es iſt nicht möglich! Darauf habe er ſich mit der Hand vor die Stirn geſchlagen und geſagt:Verlaſſen Sie mich, Perch! Mit einem Worte, dann erzählte Mr. Perch, ein Opfer ſeiner Stellung, allerlei Lügen; wurde dabei von den rührenden bis zu Thränen erweicht, und glaubte feſt, daß die Erfindungen von geſtern bei der Wiederholung am nächſten Tag eine Art Wahrheit angenommen hätten.