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gemeinſchaftlich übergeben haſt. Du haſt geſehen, Edard, wo das Land lag, ſagte der Capitain, und es macht dir alle Ehre, mein Jung'.
Der Opticus iſt zerſtreuter und träumeriſcher als gewöhn⸗ lich, und nimmt die Heirath und den Abſchied ſehr zu Herzen. Aber ihn tröſtet das Bewußtſein, ſeinen alten Verbündeten, Capi⸗ tain Cuttle, neben ſich zu haben, und er ſetzt ſich mit dankbarem und zufriedenem Geſicht an den Tiſch.
Mein Knabe iſt mir erhalten und iſt glücklich, ſagt der alte Sol Gills und reibt ſich die Hände. Warum ſollte ich nicht dankbar und zufrieden ſein?
Der Capitain, der noch nicht Platz genommen hat, ſondern ſich unruhig hin und her bewegt hat und jetzt zaudernd daſteht, ſieht Mr. Gills zweifelnd an und ſagt:
Sol! Es iſt die letzte Flaſche alter Madeira noch unten. Wollen wir ſie heute Abend heraufholen, und ſie auf Walters und ſeiner jungen Frau Geſundheit trinken?
Der Opticus blickt den Capitain an, ſteckt die Hand in die Bruſttaſche ſeines kaffeebraunen Rockes, zieht ein Taſchenbuch hervor und nimmt einen Brief heraus.
An Mr. Dombey, ſagte der Alte. Von Waltern. Ab⸗ zugeben in drei Wochen. Ich will ihn leſen.
„Sir! Ich bin an Ihre Tochter verheirathet. Sie hat mit mir eine weite Reiſe angetreten. Ihr anzugehören heißt keinen Anſpruch an ſie oder an Sie zu haben, aber Gott weiß es, daß ich ihr ganz gehöre.


