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Ein ſeltſamer Zauber ruht auf dem Hauſe und dem Zimmer, wo ſie ſo lange beiſammen gelebt haben und woraus jetzt ſo viel verſchwunden iſt. Es erhöht und mildert doch auch wieder den Schmerz der Trennung. Zu Suſannen ſagt Mr. Toots, als er Abends wiederkommt, daß er den ganzen Tag ſich nicht ſo unglücklich gefühlt habe, und doch gefalle es ihm ſo. Er ſchenkt Suſannen ſein Vertrauen, als ſie allein ſind, und ſagt ihr, was er empfunden, als ſie ihm ſo offen ihre Meinung über die Wahrſcheinlichkeit, daß Miß Dombey ihn einmal lieben könne, mitgetheilt. In der vertraulichen Stimmung, die durch dieſe gemeinſchaftlichen Erinnerungen und Thränen ſich erzeugt, ſchlägt Mr. Toots vor, zuſammen auszugehen und etwas zum Abend⸗ eſſen einzukaufen. Miß Nipper giebt ihre Beiſtimmung, und ſie kaufen mancherlei Kleinigkeiten, und ſetzen mit Hülfe der Mrs. Richards, bevor noch der Capitain und Onkel Sol nach Hauſe kommen, ein ganz ſtattliches Abendeſſen auf den Tiſch.
Der Capitain und Onkel Sol find auf dem Schiffe ge⸗ weſen und haben Di und die Koffer an Bord gebracht. Sie haben viel zu erzählen von Walters Beliebtheit, und wie er in aller Stille früh und ſpät gearbeitet haben muß, um ſeine Cajüte für ſeine kleine Frau hübſch einzurichten. Eine Admiralcajüte, müßt ihr wiſſen, ſagt der Capitain, iſt nicht ſchmucker.
Aber ein Haupttriumph des Capitains iſt, daß er weiß, die große Uhr und die Zuckerzange und die Theelöffel ſind ſicher an Bord; und immer wieder ſagt er halblaut zu ſich ſelbſt: Ed'ard Cuttle, mein Jung', haſt nie in deinem Leben einen beſſern Curs geſteuert, als jetzt, wo du dieſes kleine Eigenthum


