Teil eines Werkes 
9. Th. (1848)
Entstehung
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wo für ſein Unterkommen nur in ſehr beſchränktem Maße ge⸗ ſorgt iſt.

Der Capitain, Onkel Sol und Mr. Toots ſind ſchon da, der Geiſtliche legt in der Sacriſtei den Prieſterrock an, wäh⸗ rend der Küſter um ihn herumgeht und den Staub abbläſt; Braut und Bräutigam ſtehen vor dem Altare; eine Braut⸗ jungfer iſt nicht da, Suſanne Nipper müßte es denn ſein, und kein beſſerer Brautvater als Capitain Cuttle. Ein Mann mit einem hölzernen Beine, der einen Apfel ißt und einen blauen Beutel in der Hand trägt, guckt herein, um zu ſehen, was los iſt; aber da er die Sache nicht unterhaltend genug findet, hum⸗ pelt er weiter.

Kein freundlicher Lichtſtrahl fällt auf Florentinen, als ſie, das Haupt ſchüchtern geſenkt, vor dem Altare knieet. Das Ta⸗ gesgeſtirn iſt hier ausgeſperrt und ſcheint nicht. Draußen ſteht ein verkümmerter Baum, wo die Sperlinge ein wenig zwitſchern; und bei dem Färber gegenüber im Dachfenſter iſt eine Amſel, welche laut pfeift während der feierlichen Ceremonie; und das hölzerne Bein des Mannes hallt noch ſtampfend aus der Ferne. Das Amen ſcheint dem ſtaubigen Küſter gleich Macbeth ein wenig in der Kehle ſtecken zu bleiben; aber Capitain Cuttle hilft ihm heraus und thut es mit ſolcher Bereitwilligkeit, daß er drei ganz neue Reſponſen erfindet, die in der Liturgie noch nicht ſtehen.

Sie ſind getraut und haben ihre Namen in eins der alten zum Nieſen reizenden Bücher geſchrieben und der Prieſterrock iſt dem Staube zurückgegeben und der Geiſtliche nach Hauſe ge⸗

Boz. Dombey u. Sohn, IX. 10