Teil eines Werkes 
9. Th. (1848)
Entstehung
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Der ſchäbige kleine Alte, der die gellende Glocke läutete, ſteht in der Vorhalle und hat ſeinen Hut in den Taufſtein ge⸗ ſetzt, denn er iſt hier als Kirchner ganz zu Hauſe. Er führt ſie in eine alte, von braunem Getäfel verdunkelte ſtaubige Sacriſtei, ähnlich einem Eckſchrank, aus dem die Fächer genommen ſind, wo die mottenzerfreſſenen Kirchenbücher einen Geruch verbreiten, wie verrochner Schnupftabak, der die thränenreiche Nipper nieſen gemacht hat.

Jugendlich und ſchön ſieht die junge Braut in dieſem alten ſtaubigen Orte aus, wo kein verwandter Gegenſtand ihr nahe iſt, als ihr Bräutigam. Ein ſtaubiger alter Küſter iſt noch da, der eine Art Handel mit alten Zeitungen unter einem Thorweg, gegenüber hinter einer vollkommenen Palliſadirung von Pfählen, betreibt. Ferner eine ſtaubige alte Stuhlſchließerin, die nur mit ſich zu thun hat und dabei vollauf beſchäftigt iſt. Ferner ein ſtaubiger alter Kirchendiener(Mr. Toots Kirchendiener und Stuhlſchließerin vom vorigen Sonntag), der etwas mit einer ehrenwerthen Gilde zu thun hat, welche im nächſten Hofe ein Haus mit einem gemalten Glasfenſter beſitzt, das noch kein menſchliches Auge geſehen hat. Staubige hölzerne Simſe und Carnieße gehen im Zickzack über dem Altar und über dem Schirm hin und um die Galerie, und über der Inſchrift von dem, was die Meiſter und Obermeiſter der ehrbaren Gilde im Jahre 1694 gethan haben. Alte ſtaubige Schallbreter ſind über der Kanzel und dem Leſepult, ähnlich Deckeln zum Herabfallen, wenn der dienſtthuende Geiſtliche ein Aergerniß geben ſollte. Ueberall iſt es dem Staube bequem gemacht, nur nicht auf dem Kirchhofe,