Teil eines Werkes 
9. Th. (1848)
Entstehung
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gangen. In einer dunkeln Ecke der dunkeln Kirche weint Flo⸗ rentine in Suſannens Armen. Mr. Toots' Augen ſind roth. Des Capitains Naſe glänzt. Onkel Sol hat die Brille von der Stirn herabgeſchoben und iſt zur Thür hinausgegangen.

Gott ſegne dich Suſanne, liebſte Suſanne! Wenn du je⸗ mals Zeugniß geben kannſt von meiner Liebe zu Walter und dem Grunde dieſer Liebe, ſo thue es um ſeinetwillen. Leb' wohl! Leb' wohl! ſchluchzt Florentine.

Sie haben ſich entſchieden, nicht nach dem Seecadetten zurückzukehren, ſondern gleich hier von einander zu ſcheiden; ein Wagen wartet ganz in der Nähe auf ſie.

Miß Nipper kann nicht ſprechen; ſie ſchluchzt und ſtöhnt nur und drückt ihre Herrin ans Herz. Mr. Toots tritt vor, ermahnt ſie, ſich zu beruhigen, und nimmt ſie unter ſeine Obhut. Florentine giebt ihm die Hand, bietet ihm in der Fülle ihres Her⸗ zens die Lippen dar, küßt Onkel Sol und Capitain Cuttle und wird von ihrem jungen Gatten von dannen getragen.

Aber Suſanne will nicht, daß Florentine ſie verläßt mit einem traurigen Bilde von ihr. Sie hat es ſo ſehr anders machen wollen, daß ſie ſich die bitterſten Vorwürfe macht. In der Abſicht, noch eine letzte Anſtrengung zu machen und ihren Charakter zu rechtfertigen, reißt ſie ſich von Mr. Toots los und läuft fort, um die Kutſche aufzuſuchen und ein Abſchiedslächeln zu zeigen. Der Capitain, der ihre Abſicht erräth, läuft ihr nach; denn auch er hält es für ſeine Pflicht, ihr womöglich noch ein Hurrah mitzugeben. Onkel Sol und Mr. Toots bleiben an der Kirche allein zurück und warten auf ihre Rückkehr.