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Und was ſpricht das junge Paar, wie es die Kirche ver⸗ läßt und auf die Straße tritt?
Lieber Walter, ich danke dir! Ich kann jetzt glücklich und zufrieden abreiſen, ſagt ſie, und wenn wir zurückkommen, Flo⸗ rentine, ſo beſuchen wir das Grab wieder, ſagt Walter.
Florentine hebt ihre von Thränen glänzenden Augen zu ſei⸗ nem Geſicht empor und legt ihre freie Hand auf die andere kleine beſcheidene Hand, welche in ſeinem Arme ruht.
Es iſt noch ſehr früh, Walter, und die Straßen ſind leer. Wir wollen zu Fuße gehen.
Aber du wirſt müde werden, liebes Herz.
O nein! Ich war ſehr müde das allererſte Mal, wo wir zuſammengingen, aber jetzt werde ich gewiß nicht müde.
Und ſo— nicht viel verändert, ſie ſo unſchuldig und innig fühlend, er ſo friſch und frei, ſo hoffnungsreich und ſtolz auf ſie— gehen Florentine und Walter an ihrem Hoch⸗ zeitmorgen durch die Straßen.
Selbſt nicht damals, in der jetzt entlegenen Jugendzeit, waren ſie der Welt, die ſie umgab, ſo weit entrückt, wie heute. Die Kinderfüße in alter Zeit gingen nicht auf ſolchem Zauberboden, wie heute. Das Vertrauen und die Liebe von Kindern kann viele Male geſchenkt werden und gedeiht an vielen Orten; aber Florentinens Frauenherz mit ſeinem ungetheilten Schatz kann nur einmal weggegeben werden und kann nur dahinſiechen und ſter⸗ ben, wenn es verſchmäht oder verlaſſen wird.
Sie ſuchen die ſtillſten Straßen aus und meiden diejenige, wo ihre alte väterliche Wohnung ſteht. Es iſt ein ſchöner,
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