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Tage zu uns kommen, meine Guten, ich müßte mich denn ſehr irren!
Sie beſahen ſich eine Tafel in der Mauer, dort eingeſenkt zum Gedächtniß eines Verſtorbenen. Sie ſind ein gutes Stück von Mrs. Miff entfernt, aber Mrs. Miff kann mit halbem Auge ſehen, wie ſie ſich auf ſeinen Arm ſtützt und wie ſein Haupt ſich über ſie herabneigt. Schon gut, ſchon gut, ſagte Mrs. Miff, ihr könntet etwas Schlimmeres thun. Denn ihr ſeid ein
ſchmuckes Paar!
Mrs. Miffs Bemerkungen haben durchaus keine perſönlichen Beziehungen. Sie ſpricht blos von Geſchäftsgegenſtänden, ſie kümmert ſich um Ehepaare nicht viel mehr als um Särge. Sie iſt eine ſo harte, magere, trockne, alte Dame— ein ächter Kirchenſtuhl von einer Frau,— daß ihr eben ſo gut theilnehmende Empfindungen in einem Stück Holz als bei ihr ſuchen könntet.
Mr. Sownds dagegen, der beleibt iſt und roth in ſeiner Livree, iſt von etwas anderem Temperament. Er ſagt, wie ſie auf den Stufen ſtehen und das junge Paar fortgehen ſehen, daß ſie hübſch gewachſen ſei und, ſo viel ſich ſehen laſſe, denn ſie ſenkt den Kopf, wie ſie hinaus geht, ungewöhnlich hübſch ſein müſſe. Mit einem Wort, Mrs. Miff, ſagt Mr. Sownds und ſchnalzt mit der Zunge, ſie iſt, was man eine Roſenknospe nennen könnte.
3 Mrs. Miff ſtimmte ihm mit einem knappen Nicken bei, iſtaber⸗ ſo wenig damit zufrieden, daß ſie innerlich beſchließt, ſie möchte Mr. Sownds Frau nicht ſein, trotz ſeines Geldes und ſeiner Kirchendienerſtelle.
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