Teil eines Werkes 
9. Th. (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſtohlen an, als ließen ihm die trotzigen Augen und eine damit

verbundene Erinnerung keine Ruhe.

Weib! ſagte Mr. Dombey zu der alten Hexe, die grinſend und murmelnd neben ihm ſtand und, wie er ſie anredete, verſtoh⸗ len auf ihre Tochter deutete, und die Hände rieb, und wieder hinwies Weib! ich weiß, daß es ſchwach von mir iſt und daß ich meine Stellung vergeſſe, indem ich hierher komme, aber ihr wißt, warum ich komme, und wozu ihr euch neulich, als ihr mich auf der Straße anhieltet, erbotet. Was habt ihr mir über die Sachen, die ich zu wiſſen wünſche, zu ſagen; und wie kommt es, daß ich freiwillige Auskunft in einer ſolchen Höhle finde er ſah ſich mit einem verächtlichen Blick um nachdem ich alle meine Macht und Mittel vergeblich angewandt habe? Ich glaube nicht, ſagte er nach einer Pauſe, während er ſie ſtreng angeſehen daß ihr ſo keck ſein könntet, mit mir zu ſcherzen oder mich zu hintergehen. Aber wenn ihr ſo etwas beabſichtigt, ſo rathe ich euch in allem Ernſte, es bei dem bloßen Gedanken daran bewen⸗ den zu laſſen. Ich pflege nicht zu ſcherzen, und meine Vergel⸗ tung würde ſet chwer ſein! 4

O, ein ſtolzer, harter Herr! achte die Alte, mit dem Kopf wackelnd, und die welken Hände reibend, o, hart, ſehr hart! Aber Euer Gnaden ſollen mit eigenen Augen ſehen und mit eigenen Ohren hören, nicht mit unſern und wenn wir Euer Gnaden auf die Spur gebracht haben, ſo geben Sie uns auch eine Kleinigkeit dafür, guteſter Herr?

Geld kann viel thun, das weiß ich, ſagte Mr. Dombey, offenbar erleichtert und beruhigt durch dieſe Frage. Es kann