Teil eines Werkes 
9. Th. (1848)
Entstehung
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ließ. Ich könnte eben ſo gut dein Geſicht zornig nennen, wenn du von ihm ſprichſt.

Allerdings trug es einen ganz andern Ausdruck, wie ſie ſtumm und mit funkelnden Augen, wie eine lauernde Tigerin, daſaß.

Horch, rief die Alte frohlockend. Ich höre Jemand kommen. Dies iſt gewiß nicht der Tritt⸗von Einem, der hier wohnt oder oft herkommt. Wir gehen nicht ſo. Wir ſollten ſtolz werden auf ſolche Nachbarn! Hörſt du ihn?

Ich glaube, du haſt recht, Mutter, erwiderte die Tochter. Still! Mach' die Thür auf.

Während ſie ſich in ihren Shawl hüllte, gehorchte die Alte. Sie lugte hinaus, winkte und ließ Mr. Dombey ein, der auf der Schwelle ſtehen blieb und ſich mißtrauiſch umſah.

Ein armſeliger Ort für einen ſo großen Herrn wie Euer Gnaden ſind, ſagte die Alte mit einem Knix. Ich ſagte es ſchon, aber es iſt hier nichts zu fürchten.

Verr iſt das? frug Mr. Dombey mit einem forſchenden Blick auf Alice. . Das iſt meine ſchöne Tochter, ſagte die Alte. Euer Gna⸗ den brauchen ſich nicht vor ihr zu geniren. Sie weiß Alles.

Ein Schatten verdunkelte ſein Geſicht, das deutlich ſagte: Wer wüßte nicht Alles! Aber er ſah ſie feſt an, und ſie erwi⸗ derte ſeinen Blick, ohne ihn zu grüßen. Der Schatten auf ſei⸗ nem Antlitz war düſterer geworden, als er den Blick wieder von ihr abwendete, aber ſelbſt dann ſah er ſie manchmal wieder ver⸗