Teil eines Werkes 
9. Th. (1848)
Entstehung
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Die Stube, obgleich ärmlich genug, war nicht ſo ganz aͤrmlich als damals, wo die gute Mrs. Brown ſie allein be⸗ wohnte. Einiges Streben nach Ordnung und Reinlichkeit war bemerklich, was der Jüngeren zuzuſchreiben ſein mochte. Die Schatten der Nacht wurden immer düſterer, wie die Beiden ſchwei⸗ gend nebeneinander ſaßen, bis die geſchwärzten Wände faſt un⸗ ſichtbar wurden.

Da brach Alice das lange Schweigen und ſagte:

Du kannſt ihn aufgeben, Mutter. Er kommt nicht.

Der Tod ſoll ihn eher aufgeben, erwiderte die Alte un⸗ geduldig. Er kommt gewiß.

Wir werden ſehen, ſagte Alice.

Wir werden ihn ſehen, entgegnete die Mutter.

Am jüngſten Tage, ſagte die Tochter.

Du denkſt, ich bin kindiſch geworden, krächzte die Alte. Das denkt meine eigne Tochter von mir, aber ich bin klüger als du glaubſt. Er kommt. Neulich, als ich ſeinen Rock auf

Straße anfaßte, ſah er mich an, als ob ich eine Kröte wa e.

Aber das Geſicht, das er machte, als ich ihren Namen nannte,

und ihn frug, ob er erfahren möchte, wo ſie wäre!

War er zornig? frug die Tpihter, deren Theilnahme auf einmal erwachte.

Zornig? Blutgierig! das iſt das rechte Wort. Zornig! Ha, hal das blos zornig zu nennen! ſagte die Alte, humpelte nach dem Schranke, und zündete ein Licht an, deſſen Schimmer die ſtummen Bewegungen ihres Mundes nach grotesker erſcheinen