Teil eines Werkes 
9. Th. (1848)
Entstehung
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ſelbſt ſo unerwartete und wenig verſprechende Mittel wie dieſe nutzbar machen. Ja, für jede zuverläſſige Auskunft. die ihr mir gebt, will ich bezahlen. Aber ich muß erſt die Auskunft haben und ihren Werth ſelbſt beurtheilen können.

Kennen Sie nichts, was größere Macht hat, als Geld? frug die Jüngere, ohne aufzuſtehen oder ihre Stellung zu ver⸗ ändern.

Hier nicht, ſollte ich meinen, ſagte Mr. Dombey.

Sie ſollten etwas kennen, was anderswo mächtiger iſt, ſollte ich meinen, entgegnete ſie. Wiſſen Sie nichts von dem Haß eines Weibes?

Ihr habt eine ſpitze Zunge, Mädchen, ſagte Mr. Dombey.

Nicht für gewöhnlich, antwortete ſie ruhig; ich rede jetzt, damit Sie uns beſſer verſtehen und uns mehr vertrauen. Der Haß einer Frau iſt ziemlich derſelbe hier wie in Ihrem ſchönen Hauſe. Ich haſſe. Ich haſſe ſeit vielen Jahren. Ich habe ſo viel Grund zum Haß wie Sie, und ſein Gegenſtand iſt derſelbe Mann.

Er fuhr unwillkürlich auf und ſah ſie voll Erſtaunen an.

Ja, ſagte ſie faſt mit einem Lachen. So außerordentlich entfernt wir von einander zu ſtehen ſcheinen, es iſt doch ſo. Wie es zugegangen iſt, thut nichts zur Sache; das iſt mein Ge⸗ heimniß und ich werde es für mich behalten. Ich möchte ihn und Sie zuſammenbringen, weil ich ihn haſſe. Meine Mutter dort iſt geizig und arm; und ſie würde Alles, was ſie erfahren könnte, an Jedermann von Jedem für Geld verkaufen. Es iſt vielleicht blos billig, daß Sie ihr Geld geben, wenn ſie Ihnen ſagt, was