Teil eines Werkes 
8. Th. (1848)
Entstehung
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Launen und Malicen der Mrs. Pipchin gefallen, blos um zu fra⸗ gen, was er macht und wie er ſein Unglück trägt; aber ſie hat keinen Theil an Mr. Dombey's Welt. Anſpruchsvoll und nim⸗ merſatt geht dieſe ihren Weg; und ſie, keineswegs ein ſtrahlen⸗ der oder merkwürdiger Stern, bewegt ſich in ihrem kleinen Kreiſe in der Ecke eines andern Syſtems, und weiß es wohl, und kommt, und weint, und geht wieder, und iſt zufrieden. Wahrhaftig, Miß Tox iſt leichter zu befriedigen, als die Welt, welche Mr. Dombey ſo viel Sorge macht!

Auf dem Comptoir beſprechen die Commis den großen Vor⸗ fall in allen ſeinen Licht⸗ und Schattenſeiten, hauptſächlich aber ſpeculiren ſie, wer Mr. Carkers Stelle bekommen werde. Sie ſind meiſtens der Meinung, daß das Salaire beſchnitten, und der Poſten ſelbſt mit neuen Einſchränkungen unangenehm gemacht werden würde; und die am wenigſten Hoffnungen haben, ihn zu bekommen, würden ihn gar nicht annehmen, und beneiden die Per⸗ ſon, die ihn erhält, ganz und gar nicht. Eine ſolche Aufregung hat ſeit dem Tode von Mr. Dombey's Sohn und Erben auf dem Comptoir nicht geherrſcht; aber derartige Aufregungen nehmen dort eine geſellige oder gar joviale Richtung und fördern gute Ka⸗ meradſchaft. Bei dieſer Gelegenheit findet eine Ausſöhnung zwi⸗ ſchen dem Witzbold des Comptoirs und einem ſtrebſamen Nebenbuh⸗ ler ſtatt, die ſeit Monaten in Fehde gelegen; und zur Feier dieſer Ausſöhnung wird ein freundſchaftliches Diner in einem nahen Gaſthauſe gegeben, wo der Witzbold erſter und der Nebenbuhler zweiter Präſident iſt. Die Reden nach dem Wegnehmen des Tiſchtuches werden vom Präſidenten begonnen, welcher ſagt: