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anlaſſung vor dem Hinſcheiden der Mrs. Skewton habe auf ſeine jetzige Gemahlin einen niederſchmetternden Eindruck gemacht und ſie für den Augenblick vollkommen überwältigt!
Edith lachte. Wie rauh und unmelodiſch, braucht nicht erſt geſagt zu werden. Es iſt genug, wenn wir ſagen, er war froh es zu hören.
Madame, fuhr er fort, ich bin jetzt fertig. Ihre Meinung über dieſe Sache iſt ſo entſchieden, und ich fürchte, ſo unabänder⸗ lich— er wiederholte dieſe Worte langſam und mit großem Nach⸗ druck— daß ich faſt fürchte, mir Ihre Unzufriedenheit von Neuem zuzuziehen, wenn ich ſage, daß ich trotz dieſer Mängel und meiner vollſtändigen Kenntniß derſelben mich an Mr. Dombey gewöhnt habe und ihn achte. Aber wenn ich dies ſage, ſo geſchieht es nicht— Sie können mir es glauben— um mit einem Gefühle zu prahlen, das von dem Ihrigen ſo gänzlich verſchieden iſt und mit dem Sie keine Sympathie haben können!— o wie deutlich und klar und emphatiſch dies klang— ſondern um Ihnen einen Beweis des Eifers zu geben, mit dem ich in dieſer unangenehmen Sache der Ihrige bin, und der Entrüſtung, mit der ich den mir aufgedrungenen Theil übernommen habe.
Sie ſaß da, als ob ſie ſich fürchtete, die Augen von ihm ab⸗ zuwenden.
Und jetzt den letzten Streich!
Es wird ſpät, ſagte Carker nach einer Pauſe, und Sie ſind müde, wie Sie ſchon vorhin ſagten. Aber den zweiten Gegenſtand meiner Sendung darf ich nicht vergeſſen. Ich muß Ihnen ans Herz legen, ich muß Sie auf das Angelegentlichſte bitten, und


