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was zwiſchen ihr und ihrem Gatten vorgegangen, in ihrer ſtolzen Bruſt ſich eingrub wie ein vergifteter Pfeil.
Ich erinnere nicht an dieſe Sachen, um die Kluft zwiſchen Ihnen und Mr. Dombey zu erweitern, Madame— der Himmel verhüte das! was ſollte es mir auch nützen?— ſondern als Be⸗ weis, wie vergeblich die Hoffnung iſt, Mr. Dombey begreiflich zu
machen, daß Jemand zu berückſichtigen ſei, wenn er in Frage
kommt. Wir, die wir um ihn ſind, haben Alle in unſern ver⸗ ſchiedenen Stellungen das Unſrige gethan, ihn in dieſem Glau⸗ ben zu beſtärken; aber wenn wir es nicht gethan hätten, ſo tha⸗ ten es Andere— oder ſie wären nicht um ihn geweſen; und es war immer und von Anfang an das Grundelement ſeines Lebens. Mit einem Wort, Mr. Dombey hat blos mit unterwürfigen und abhängigen Perſonen zu thun gehabt, die vor ihm das Knie und den Rücken gebeugt haben. Er hat nie gewußt, was es heißt, zürnenden Stolz und ſtarken Groll gegen ſich zu haben.
Aber er wird es jetzt erfahren! ſchien ſie zu ſagen; ob⸗ gleich ihre Lippen ſich nicht öffneten und ihr Auge nicht unſicher wurde. Er ſah den weichen Flaum wieder zittern, er ſah, wie ſie den Fittig des ſchönen Vogels einen Augenblick lang an ihre Bruſt drückte; und er fuhr fort in ſeiner argliſtigen Rede.
Mr. Dombey, obgleich ein höchſt ehrenwerther Mann, iſt ſo geneigt, ſelbſt Thatſachen nur mit ſeinen Augen anzuſehen,
wenn er ja einmal Widerſtand findet, daß er— mir fällt
kein beſſeres Beiſpiel ein!— ganz aufrichtig glaubt(Sie müſſen die Abſurdität entſchuldigen, ich bin nicht Schuld daran), ſein ſtrenges Ausſprechen ſeiner Meinung bei einer gewiſſen Ver⸗


