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Berather— ja, ſagte Carker. Schmeichler— nie. Eine kleine Reſervation, glaube ich, muß ich zugeben. Aber Intereſſe und Convenienz nöthigen Viele von uns zur Darlegung von Empfindungen, die wir nicht hegen können. Contracte aus In⸗ tereſſe und Convenienz, Freundſchaften aus Intereſſe und Conve⸗ nienz, Verhandlungen aus Intereſſe und Convenienz, Heirathen aus Intereſſe und Convenienz ſehen wir alle Tage.
Sie biß ſich auf die Lippe, aber ohne in ihrer ſtrengen, düſterblickenden Beobachtung ſeines Geſichtes nachzulaſſen.
Madame, ſagte Carker uud ſetzte ſich auf einen Stuhl in ihrer Nähe mit einer Miene der tiefſten und rückſichtsvollſten Ach⸗ tung, warun ſollte ich jetzt, da ich Ihrem Dienſte ganz gewid⸗ met bin, anſtehen offen zu ſein! Es war natürlich, daß eine Dame von Ihren Gaben es für möglich hielt, ihres Gatten Cha⸗ rakter einigermaßen zu verändern und ihm eine beſſere Richtung zu geben.
Es war für mich nicht natürlich, Sir, entgegnete ſie. Ich erwartete und beabſichtigte nie etwas der Art.
Das ſtolze ungerührte Geſicht ſagte ihm, daß es entſchloſ⸗ ſen ſei, keine der Masken, die er darbot, zu tragen, ſondern ſich ganz offen zu geben, gleichgültig gegen die Wirkung, die es auf einen Mann, wie er war, hervorbringen werde.
Wenigſtens war es natürlich, fuhr er fort, daß Sie es für möglich hielten, mit Mr. Dombey als Gatten zu leben, ohne ſich ihm zu unterwerfen und ohne in ſo heftige Colliſion mit ihm
(wie Sie ſeitdem erfahren haben), als Sie dies glaubten. Sie
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zu kommen. Aber, Madame, Sie kannten Mr. Dombey nicht
—xò


