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wollten? Jedermann(auch Mrs. Perch) iſt damit einverſtanden; ſelbſt der Eingeborene, der vom Weine wild wird und die Damen (hauptſächlich Mrs. Perch) durch ſeine rollenden Augen in Schrecken ſetzt. Einer der ſehr ſchlanken Jünglinge ſchlägt ſogar nach dem Theater ein Tänzchen vor, und Niemand(ſelbſt nicht Mrs. Perch) betrachtet das als eine Unmöglichkeit. Zwiſchen dem Stubenmädchen und Mr. Towlinſon iſt ein kleiner Streit entſtanden; ſie behauptet, geſtützt auf ein altes Sprichwort, daß Ehen im Himmel geſchloſſen würden; er will lieber ihre Entſte⸗ hung anders wo ſuchen und meint, ſie ſage das nur, weil ſie ſelber zu heirathen hoffe; ſie ſagt dagegen: Gott behüte mich jedenfalls, daß ich Sie zum Mann kriege. Um die keimende Flamme des Zanks zu erſticken, ſteht der weißköpfige Tafeldecker auf, um auf das Wohl Mr. Towlinſon's zu trinken, den zu kennen ihn achten heiße, und den zu achten den Wunſch hegen heiße, ihn mit dem Gegen⸗ ſtand ſeiner Wahl verbunden zu ſehn, wer dies immer ſein möge(hier⸗ bei ſieht der Tafeldecker das Stubenmädchen an). Mr. Towlinſon ſpricht ſeinen Dank in einer gefühlvollen Rede aus, deren Schluß von Fremden ſpricht, die, wie er meint, wohl manchmal Gnade finden könnten vor thörichten und unbeſtändigen Herzen, die ſich durch einen Ueberfluß von Haar gewinnen ließen, daß ſeine einzige Hoffnung aber ſei, von keinem Fremden zu hören, der nicht etwas aus einem Reiſewagen geklemmt hätte. Das Auge Mr. Towlinſon's wird hier ſo geſtreng und ausdrucksvoll, daß das Stubenmädchen im Begriff ſteht, Krämpfe zu bekommen, als die ganze Geſellſchaft auf die Nachricht, daß die junge Frau abreiſe, hinaufeilt, um Zeuge ihrer Abfahrt zu ſein.


