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hört man draußen vor der Thüre Gedränge und Geflüſter und die Frau tritt ſtolzen Schritts herein.
Keine Spur von den Leiden der vergangenen Nacht iſt auf ih⸗ rem Geſicht zu erblicken. Keine Spur iſt zu ſehen in ihrem Beneh⸗ men von dem knieenden Weibe, das ſein ſchweres Haupt in an⸗ muthiger Nachläſſigkeit auf das Kiſſen des ſchlummernden Mäd⸗ chens gelegt. Das Mädchen ſteht in einfacher Lieblichkeit an ihrer Seite, ein ſchlagender Gegenſatz zu der ſtolzen und heraus⸗ fordernden Geſtalt, wie ſie daſteht, gefaßt, aufrecht, unerforſch⸗ lich, glänzend in der Pracht ihrer Reize, aber die Bewunderung, welche ſie erwecken, ſtolz verſchmähend.
Eine Pauſe tritt ein, während Mr. Sownds, der Kirchen⸗ diener, in die Sakriſtei geht, um den Geiſtlichen und den Küſter zu holen. In dieſem Augenblick redet Mrs. Skewton Mr. Dombey an, deutlicher und nachdrücklicher als ihre Gewohnheit iſt und dicht an Edith herantretend.
Theuerſter Dombey, ſagte die gute Mutter, ich fürchte, ich muß doch der lieben Florentine entſagen und ſie nach Hauſe ge⸗ hen laſſen, wie Sie es wünſchen. Nach dem heutigen Verluſte, theuerſter Dombey, wird es mir ſelbſt für ſie an Stimmung fehlen!
Wäre es nicht beſſer, wenn ſie bei Ihnen bliebe? erwiderte der Bräutigam.
Ich glaube nicht, theuerſter Dombey. Nein, ich glaube nicht. Ich werde beſſer auskommen, wenn ich allein bin. Außer⸗ dem wird meine theuerſte Edith nach ihrer Rückkehr ihre natür⸗ lichſte und beſtändigſte Beſchützerin ſein, und ich glaube, es iſt


