Teil eines Werkes 
4. Th. (1847)
Entstehung
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mer erwacht, nach ihr gefragt, ſich im Bett aufgerichtet und ge⸗ lächelt hatte, als ſie kam!

Zu denken, daß dieſer vermeſſene Aſchenbrödel vor ihm auf der dampfenden Maſchine ſtand, den Trauerflor um ſeine Mütze! Zu denken, daß er, ſelbſt durch ein ſo gewöhnliches Zeichen, an der Prüfung und dem Schmerz im tiefſten Herzen eines ſtolzen Gentlemans theilzunehmen wagte! Zu denken, daß ſein verlor⸗ nes Kind, das mit ihm ſeine Reichthümer, ſeine Pläne, ſeine Macht theilen ſollte, und mit dem vereint er ſich von aller Welt abſchließen wollte, wie mit einer doppelten Thüre von Gold, dul⸗ dete, daß ſolche Leute ihn beleidigten mit einer Kenntniß ſei⸗ ner vereitelten Hoffnungen, und Anſprüchen auf eine Gemein⸗ ſamkeit der Empfindungen mit ihm, der ſo viel höher ſtand; wenn nicht gar mit dem Gefühl, daß ſie ſich in die Stelle ge⸗ drängt, wo er allein hatte herrſchen wollen!

Die Reiſe brachte ihm weder Troſt noch Erquickung. Ge⸗ quält von dieſen Gedanken brachte er überall Eintönigkeit mit in die vorüberſauſende Landſchaft, und jagte nicht durch eine reiche und mannigfaltige Gegend, ſondern durch eine Wildniß mit verfehlten Plänen in bitterm Gefühle des Neides und der Eiferſucht. Sogar die Schnelligkeit, mit der der Zug von dan⸗ nen ſauſte, kam ihm wie eine Verhöhnung des raſchen Verlauſs des jungen Lebens vor, das ſo ſtetig und unerbittlich ſeinem vor⸗ beſtimmten Ziele zugeeilt war. Die Kraft, die auf ihrem eiſer⸗ nen Pfade dahinſtürmte, alle Seitenwege und Straßen verſchmä⸗ hend, jedes Hinderniß durchbrechend und lebendige Creaturen