— 18—
genvoll und mit betrübtem Geſichte den Kopf, ich muß leider ſa⸗ gen, er hat ſich auf eine ſchlechte Seite gelegt.
So, er hat ſich auf eine ſchlechte Seite gelegt? ſagte Mr. Dombey mit grauſamer Befriedigung.
Er iſt in ſchlechte Geſellſchaft gerathen, fuhr der Vater zu den Beiden gewendet fort, und zog den Major mit ins Geſpräch, offenbar in der Hoffnung ſeine Theilnahme zu erregen. Ja, Gentlemen, er iſt in ſchlechte Geſellſchaft gerathen. Gebe Gott, daß er ſich wieder beſſert, aber jetzt iſt er auf dem falſchen Wege! Sie hätten's ja doch wohl auf andere Weiſe gehört, Sir, ſagte Toodle und wendete ſich wieder an Mr. Dombey allein, und da iſts immer beſſer, ich ſag's Ihnen, daß mein Junge nicht iſt, wie er ſein ſollte. Polly nimmt ſich's ſchrecklich zu Herzen, Gent⸗ lemen, ſagte Toodle mit bekümmerter Miene und ſah wieder den Major an.„
Ein Sohn dieſes Mannes, für deſſen Erziehung ich ſorgte, Major, ſagte Mr. Dombey und gab ihm den Arm. Der ge⸗ wöhnliche Dank!
Folgen Sie dem alten Joe, und kümmern Sie ſich nie um die Erziehung von der Art Leuten, gab der Major zur Antwort. Wahrhaftig, Sir, es wird nichts Gutes daraus! Es ſchlägt nicht an.
Der Vater wollte in ſeiner Einfalt einwenden, daß ſein Sohn, geſtoßen und gepufft, geſchlagen und numerirt, und unter⸗ richtet wie ein Papagei von einem rohen Menſchen, den der Zu⸗ fall zum Schullehrer gemacht, mit ſoviel Fähigkeit dafür, wie ein unvernünftiges Thier hat, vielleicht in irgend einer noch unbe⸗ kannten Hinſicht nicht ganz auf die rechte Weiſe erzogen worden


