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Walr, ſagte der Capitain, indem er ihm die Uhr gab und ihm kräftig die Hand ſchuttelte, ein Andenken, mein Junge! Stell' ſie jeden Morgen eine halbe Stunde, und nach Tiſch etwa eine Viertelſtunde zurück, und es iſt eine Uhr, die dir Ehre macht. 1
Capitain Cuttle! Ich kann ſie nicht annehmen! ſagte Walter und hielt ihn feſt, denn er wollte fortlaufen. Bitte, nehmt ſie wieder zuruck. Ich habe ſchon eine.
Dann, WalPr, ſagte der Capitain, indem er in die andere
Taſche fuhr und die zwei Theelöffel und die Zuckerzange hervor⸗
zog, mit denen er ſich in Vorausſicht dieſes Einwandes ausge⸗
rüſtet, dann nimm dafür das Bischen Silberzeug.
Nein, nein, ich kann wirklich nicht, rief Walter, tauſend Dank! Werfen Sie ſie nicht weg, Capitain Cuttle! denn der Capitain machte Miene, ſie in den Fluß zu werfen. Sie werden Ihnen viel mehr von Nutzen ſein als mir. Geben Sie mir ih⸗ ren Stock. Ich habe ihn immer gern haben wollen. So! Leben Sie wohl, Capitain Cuttle! Haben Sie ein Auge auf meinen Onkel! Onkel Sol, Gott behüte dich!
In der Verwirrung hatten ſie das Schiff verlaſſen, ehe Walter ſie noch einmal zu Geſicht bekam; und als er hinten aufs Verdeck lief und ihnen nachblickte, ſah er ſeinen Onkel mit ſchwermüthig geſenktem Kopf im Boote ſitzen, während Capi⸗ tain Cuttle ihm mit der großen ſilbernen Uhr auf den Rücken
klopfte(es mußte ſehr ſchmerzhaft ſein) und hoffnungsvoll mit den Theelöffeln und der Zuckerzange geſticulirte. Als er Wal⸗
tern erblickte, ließ der Capitain das Silberzeug ganz achtlos ins


