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Boot fallen, zog den lackirten Hut vom Kopf und rief ihn an. Der lackirte Hut glänzte gar ſchön in der Sonne, und der Ca⸗ pitain ſchwenkte ihn ſo lange er das Schiff ſehen konnte. Als⸗
dann erreichte die Verwirrung am Bord, die ſchnell zugenommen
hatte, ihren Höhepunkt; zwei oder drei andere Boote ſtießen mit einem Hurrah! ab; die Segel glänzten hell und voll oben, als Walter ſie von günſtigem Winde ſich füllen ſah; in ſilbernen Flocken ſpritzte das Waſſer vorn am Schiffe in die Höhe; und der Sohn und Erbe trat ſeine Reiſe an, ſo hoffnungsvoll und zuverſichtlich, wie mancher Sohn und Erbe vor ihm.
Tag für Tag ſetzten der alte Sol und Capitain Cuttle, mit der Seekarte vor ſich auf dem runden Tiſch, die Berechnung der Reiſe des Schiffes fort. Abends, wenn der alte Sol hinauf ging in die jetzt ſo öde Dachſtube, wo manchmal der Sturm heulte, blickte er zu den Sternen hinauf und lauſchte dem Winde, und hielt länger Wacht, als er an Bord des Schiffes gethan hätte. Die letzte Flaſche des alten Madeira, die auch ihre Seereiſen gemacht und die Gefahren der Tiefe gekannt hatte, lag unterdeſſen ſtill und ungeſtört unter Staub und Spinnweben.
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