Teil eines Werkes 
3. Th. (1847)
Entstehung
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u.

und brachte in der Taſche ſeines briſchößigen blauen Frackes eine derbdurchräucherte Zunge zum Frühſtück mit.

Und Walr, ſagte der Capitain, als ſie am Tiſche Platz nahmen, wenn dein Onkel der Mann iſt, für den ich ihn halte, ſo bringt er bei der heutigen Gelegenheit die letzte Jlaſche des Madeira herauf.

Neiin, nein, Ned, erwiderte der Alte. Nein! die wird erſt entſtöpſelt, wenn Walter wieder nach Hauſe kommt.

Gut geſagt! rief der Capitain. Hört ihn!

Da unten liegt ſie in dem kleinen Keller, ſagte Sol Gills, bedeckt mit Staub und Spinneweben. Vielleicht bedecken Staub⸗

und Spinneweben auch uns beide, Ned, ehe ſie das Tageslicht ſieht. Hört ihn! rief der Capitain. Guter Spruch! Walr, mein Junge: zieh einen Feigbaum, wie er wachſen ſoll, und ruh' unter ſeinem Schatten, wenn du alt biſt. Sieh nach nun, ſagte der Capitain nach einigem Beſinnen, ich weiß nicht genau, wo es zu finden iſt; aber wenn du es haſt, ſo ſtreich es an! Gills, immer tapfer!

Aber dort oder an einem andern Orte ſoll ſie liegen, Ned,

bis Wally zurückkommt, um ſie zu fordern, ſagte der Alte. Wei⸗ ter wollte ich nichts ſagen. Und gut geſagt war's, erwiderte der Capitain; und wenn wir drei dieſe Flaſche nicht in Geſellſchaft ausſtechen, ſo will ich euch beiden Erlaubniß geben, meinen Theil zu trinken!