Teil eines Werkes 
3. Th. (1847)
Entstehung
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Hatte Florentine eine Ahnung, welcher ſie ſich kaum bewußt war, eine Ahnung, die zu einem undeutlichen und unbeſtimmten Daſein gelangt war in jener Nacht, wo ſie ihren Vater in ſeinem Zimmer aufgeſucht: daß Walters zufällige Berührung und früh⸗ zeitige Bekanntſchaft mit ihr ihm die Ungunſt und Abneigung dieſes mächtigen Mannes zugezogen habe? Hegte Walter einen ſolchen Gedanken, oder ahnte er, d ſie in dieſem aingendür. Aehnliches denke?

Weder ſie, noch er deuteten darauf hin. Beide waren für einige Zeit verſtummt. Suſanne, die auf der andern Seite

Walters ging, betrachtete ſie aufmerkſam; und jedenfalls verfolgten

Miß Nipper's Gedanken dieſe Richtung, und zwar mit gebßer Zuvperſicht.

Sie kehren vielleicht ſehr bald unii, fagt Florentine.

Ich kehre vielleicht zurück als alter Mann, und finde auch Sie gealtert. Aber ich hoffe auf beſſeres Glück. A

Papa, ſagte Florentine nach einer Pauſe, wird ſich von

ſeinem Schmerz erholen und. und ſich mir v·elleicht einmal mehr nähern; und wenn er es thut, ſo will ich ihm ſagen, wie ſehr ich Ihre Rückkehr wünſche, und ihn bitten, Sie mir zu Liebe zurückzurufen.

In dieſen Worten über ihren Vater lag eine läßreud Be⸗ deutung verborgen, die Walter nur zu gut verſtand.

Da ſie ganz nahe am Wagen waren, wollte er ſich, ohne