Teil eines Werkes 
3. Th. (1847)
Entstehung
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tern Ton wiederzufinden, in dem er mit ſeinem Onkel geredet hatte, ich weiß eben ſo wenig wie mein Onkel, was ich zum Dank für ſolche Güte ſagen ſoll. Aber was könnte ich am Ende wei⸗ ter ſagen, und wenn ich das Geſchick hätte, eine Stunde lans zu ſprechen, als daß es Ihnen ähnlich iſt!

Suſanne Nipper bearbeitete von Neuem ihr Hutband und nickte dem Rundfenſter zu, um ihre Billigung auszudrücken.

Walter, ſagte Florentine, noch etwas möchte ich Ihnen ſagen, ehe Sie ſcheiden, und Sie müſſen mich Florentine nennen und nicht zu mir ſprechen, als ob Sie mir fremd wären.

Alws ob ich Ihnen fremd wäre! wiederholte Walter. Nein, ſo könnte ich nicht ſprechen. Wenigſtens könnte ich nicht ſo füh⸗ len, das weiß ich.

Ja, aber das iſt nicht genug und iſt nicht was ich meine. Denn, Walter, fuhr Florentine fort und brach in Thränen aus, er hatte Sie ſehr gern und ſagte vor ſeinem Tode, daß er Sie liebe und ſagte:vergiß Walter nicht! und wenn Sie mir ein Bruder ſein wollen, Walter, jetzt, da er nicht mehr iſt und ich Niemand mehr auf Erden habe, ſo will ich Ihre Schweſter mein Leben lang ſein und Ihrer gedenken, wo wir immer ſein mögen! Das wollte ich Ihnen noch ſagen, lieber Walter, aber ich kann es nicht ſo thun, wie ich es wollte, denn mein Herz iſt ſo voll.

Und in ſeiner Vollheit und ſeiner herrlichen Einfalt hielt ſie ihm ihre beiden Hände entgegen. Walter ergriff ſie, beugte ſich