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— ich fürchte, ich muß Sie Walters Onkel nennen Sir, 8 Florentine zu dem Alten, wenn Sie mir's cälauben
wollen.
Mein liebes junges Fräulein, rief der alte Sol. Es Ihnen
erlauben! Gütiger Himmel!
Wir kannten Sie immer unter dieſem Nanemund nannten
Sie ſo, ſagte Florentine, indem ſie ſich umſchaute und leiſe
ſeufzte: das trauliche alte Zimmer! Ganz daſſelbe wch Wie
gut ich mich ſeiner erinnere! Der Alte blickte erſt ſie an, dann ſeinen Neffen, rieb ſich
dann die Hände, und wiſchte ſich die Brille ab, und ſagte ganz
leiſe: Ach! die Zeit, die Zeit!
Es trat eine kurze Pauſe ein, während welcher Suſanne
Nipper zwei Taſſen mehr aus dem Eckſchrank confiscirte und das Ziehen des Thees mit nachdenklicher Miene abwartete.
Ich möchte Walters Onkel, ſprach Florentine, indem ſie
ihre Hand ſchüchtern auf die des Alten, welche auf dem Tiſche ruhte, legte, um ſeine Aufmerkſamkeit zu wecken, etwas ſagen, was mir ſehr am Herzen liegt. Er wird nun bald allein ſein, und wenn er mir geſtatten will— nicht Walters Stelle einzu⸗ nehmen, denn das könnte ich nicht, aber ſeine treue Freundin und, wenn ich kann, ſeine Stütze zu ſein, ſo lange Walter in der Ferne weilt, ſo würde ich ihm wirklich recht dankbar ſein Wollen Sie? darf ich, Walters Onkel?
Der Opticus drückte, ohne zu ſprechen, ihre Hand an ſeine Lippen, und Suſanne Nipper lehnte ſi ſich mit übereinandergeſchlage⸗ nen Armen in den Präſidentenſtuhl, den ſie aus eigener Macht⸗
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