Teil eines Werkes 
3. Th. (1847)
Entstehung
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päck nach dem Schiffe ſchaffte, hatte ſie im Beſitz und entführte ſie vor den Augen des gefühlloſen Seecadetten, ehe ihr Eigen⸗

tthümer ganz aufgehört hatte zu ſprechen.

Aber der alte Seemann konnte eine Entſchuldigung finden für ſeine Gleichgültigkeit gegen den Schatz, der eben von dannen geſchafft wurde. Denn in demſelben Augenblick traten in ſei⸗ nen Beobachtungskreis und in den Bereich ſeiner ſtaunenden und weit geöffneten Augen Florentine und Suſanne Nipper. Erſtere ſah mit halb ſchüchternem Blick zu ihm empor und wurde von der ganzen Gluth ſeines höczernen Liebesblicks ge⸗ troffen.

Noch mehr, ſie traten in den Laden und in das Hinter⸗ ſtübchen, bevor ſie von Jemand anders als dem Seecadetten be⸗ merkt wurden. Und Walter, der mit dem Rücken nach der Thür ſtand, hätte ſelbſt da noch nichts von ihrer Erſcheinung bemerkt, wenn nicht der Onkel von ſeinem Stuhl aufgeſprungen und über einen zweiten faſt gefallen wäre..

Aber Onkel! rief Walter aus, was giebt's denn?

Der alte Salomo erwiderte: Miß Dombey!

Iſts möglich? rief Walter und ſah ſich ebenfalls hühlichſt überraſcht um. Hier!

Ja, es war ſo möglich und ſo wirklich, daß, während dieſe Worte noch auf ſeinen Lippen ſchwebten, Florentine an ihm vor⸗ bei eilte, Onkel Sol's ſchnupftabakfarbene Rockklappen ergriff,

heine mit jeder Hand, ihn auf die Wange küßte, ſich dann um⸗ wandte und Waltern mit ſo einfacher Wahrheit und Innigkeit, wie ſie nur ihr eigen waren, die Hand reichte.