—
— 131—
Nein, Wally, nein, erwiderte der Alte; Alles, was ich von Miß Dombey höre, werde ich dir ſchreiben. Ich fürchte aber, es wird nicht viel ſein.
Ich will dir etwas ſagen, Onkel, ſagte Walter nach einigem Zögern, ich bin eben dort geweſen.
So, ſo, ſo, murmelte der Alte, indem er die Augenbrauen in die Höhe zog und ſeine Brille mit ihnen.
Nicht um ſie zu ſehen, ſagte Walter, obgleich ich ſie hätte ſehen können, wenn ich daruach verlangt hätte, denn Mr. Dom⸗ bey iſt auf dem Lande, ſondern um von Suſannen 2 bſchied zu nehmen, Unter den jetzigen Umſtänden und wenn ich bedachte, wo ich Miß Dombey zuletzt geſehen, glaubte ich das wagen zu dürfen.
Ja, mein Sohn, ja, antwortete ſein Onkel, der ihm ganz
zerſtreut zugehört hatte.
So ſah ich ſie denn, fuhr Walter fort, Suſannen näm⸗ lich, und ſagte ihr, daß ich morgen abreifen würde. Und ich ſagte, Onkel, daß du ſeit jenem Abend, wo Miß Dombey hier war, immer ein Intereſſe für ſie gehabt, ihr immer alles Gute gewünſcht hätteſt und dir einen Stolz und eine Freude daraus
machen würdeſt, ihr den mindeſten Dienſt zu leiſten. Sieh, das
glaubte ich unter dieſen Umſtänden ihr ſagen zu dürfen. Meinſt du nicht auch? 3
Ja, mein Sohn, ja, erwiderte ziri Onkel in denſelben Tone, wie vorhin.
Und ich fügte hinzu, fuhr Walter fort, daß, wenn ſie— Suſannen meine ich— jemals dir, entweder ſelbſt oder durch
1* 9-
8


