wußte unſer kleiner Freund, er wolle damit ſagen, wie leid es ihm thue, daß ſie ſich nun trennen ſollten, und war ihm dankbar für ſeine Protection und Freundſchaft.
Doctor Blimber, Mrs. Blimber und Miß Blimber, ſowie die ſämmtlichen jungen Herren lebten der Ueberzeugung, daß Toots ſich zum Beſchützer und Vertheidiger Dombey's aufgeworfen habe; und dieſer Umſtand wurde ſogar Mrs. Pipchin ſo augen⸗ fällig, daß die gute Alte von Feindſchaft und Eiferſucht gegen Toots erfüllt wurde und ihn im Heiligthum ihres Hauſes wieder⸗ holt„einen ſtrohköpfigen Dummkopf“ nannte. Dafür hatte der unſchuldige Toots eben ſo wenig, wie von jeder andern Möglich⸗ keit, einen Begriff davon, daß er den Zorn der alten Dame reize. Im Gegentheil war er ſehr geneigt, ſie als ein Original mit mehreren intereſſanten Seiten zu betrachten. Deshalb lächelte er ſie, wenn er ſie bei Paul fand, ſo leutſelig an und frug ſie ſo oft, wie ſie ſich befinde, daß ſie ihm endlich eines Abends offen in's Geſicht ſagte, ſie ſei ſo etwas nicht gewohnt, was er auch davon denken möge; und ſie könne und würde es ſich nicht ge⸗ fallen laſſen, weder von ihm, noch von andern Laffen. Ditſe ſo unerwartete Antwort auf ſeine Höflichkeit ſchüchterte Mr. Toots ſo ein, daß er ſich, bis ſie fortging, in einen Winkel verkroch. Auch wagte er nie wieder der geſtrengen Mrs. Pipchin in Doctor Blimber's Hauſe vor die Augen zu treten.
Es waren noch zwei bis drei Wochen bis zu den Ferien, als eines Tags Cornelia Blimber den kleinen Paul in ihr Zimmer rief und zu ihm ſagte: Dombey, ich ſende deine Analyſis
nach Hauſe. 4
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