Teil eines Werkes 
2. Th. (1847)
Entstehung
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nur zu thun möglich ſei. Das und vieles der Art prägte Mr. Dombey ſeinem Sohne ein, der aufmerkſam zuhörte und den größten Theil von dem, was man ihm ſagte, zu verſtehen ſchien.

Aber kann es mich auch ſtark und geſund machen, Papa? frug Paul nach kurzem Schweigen, und rieb ſich dabei die zarten Hände.

Mein Gott, du biſt ja ſtark und geſund, erwiderte Mr. Dombey. Oder biſt du's etwa nicht?

O, wie alt wieder das Geſicht war, als es ihn halb beküm⸗ mert und halb pfiffig anſah!

Du biſt ſo geſund und ſtark, wie Kinder von deinem Alter gewöhnlich ſind. Nicht wahr? ſagte Mr. Dombey.

Florentine iſt älter als ich, aber ich bin nicht ſo geſund und ſtark wie Florentine, gab das Kind zur Antwort; und ich glaube, als Florentine ſo klein war wie ich, konnte ſie viel län⸗ ger ſpielen, ohne müde zu werden. Ich bin manchmal ſo müde, ſagte der kleine Paul und wärmte ſich die Hände, während er durch das Kamingitter ins Feuer ſah, als ob dort ein geſpenſti⸗ ges Puppentheater ſpielte, und meine Knochen thun mir ſo weh (Wickam ſagt, es waͤren meine Knochen), daß ich nicht weiß, was ich beginnen ſoll.

Ja, aber das iſt Abends, ſagte Mr. Dombey und rückte ſeinen Stuhl näher heran und legte die Hand ſanft auf ſeines Sohnes Rücken; kleine Kinder müſſen Abends müde ſein, damit ſie gut ſchlafen.

O, es iſt nicht Abends, Papa, erwiderte das Kind, es iſt am Tage; und ich lege mich dann in Florentinens Schooß