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— 145— Dombeys gebührt. Miß Tox richtete ihre Gefühle nach den Muſtern
zein, die ſie vor ſich hatte. Die Richards, die ſchuldige Richards
allein ſchüttete ihr Herz in gebrochenen Worten der Bewillkomm⸗ nung aus und beugte ſich auf die kleine Verirrte nieder, als ob ſie dieſelbe wirklich liebe.
Ach, Richards! ſagte Mrs. Chick mit einem Seufzer. Es wäre viel wohlthuender für die, welche von ihren Mitmenſchen gut zu denken wünſchen, und viel ſchicklicher für Sie geweſen, wenn Sie zur rechten Zeit gehöriges Gefühl für das Kind ge⸗ zeigt hätten, welches jetzt vor der Zeit ſeiner natürlichen Nahrung beraubt wird.
Hinweggeriſſen, ſagte Miß Tox mit klagendem Geflüſter,
von einer gemeinſamen Quelle!
Wenn es mein undankbarer Fall wäre, ſagte Mrs. Chick feierlich, und ich hätte Ihre Gedanken, Richards, ſo müßte
es mir vorkommen, als würde der Anzug der barmherzigen Schee⸗
renſchleifer mein Kind verderben und die Erziehung es vergiften.
Was das betrifft— aber Mrs. Chick wußte das nicht— ſo war das Kind von dem Anzug ſchon ſo ziemlich verdorben worden, und die Erziehung konnte mit der Zeit auch ihr rächen⸗ des Amt verrichten, denn ſie war ein Duett von Schluchzen und Schlägen.
Luiſe! ſagte Mr. Dombey. Es iſt nicht vonnöthen, mehr Worte darüber zu verlieren. Das Weib iſt entlaſſen und bezahlt. Sie verlaſſen dies Haus, Richards, weil Sie meinen Sohn— Boz. Dombey u, Sohn. 10


