Teil eines Werkes 
1. Th. (1847)
Entstehung
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In der Unſchuld ſeines dankbaren Herzens hob das Kind ſein Geſicht zu ihm empor. Walter beugte ſich nieder, und richtete ſich ganz roth wieder empor, und ſah den Onkel in blöder Ver⸗ wirrung an.

Wo iſt Walter? Gute Nacht, Walter! Lebt wohl, Walter! Noch einmal die Hand, Walter! So rief Florentine immer noch, als ſie mit ihrer kleinen Wärterin im Wagen ſaß. Und als der Fiaker endlich davonfuhr, erwiderte Walter, in der Thür ſtehend, freundlich das Wehen ihres Tuches, während der hölzerne Seecadett hinter ihm ſo wie er nur dieſe Kutſche zu ſehen und alle andern vorüberfahrenden Wagen aus ſeiner Beob⸗ achtung auszuſchließen ſchien.

Bald hatten ſie Mr. Dombey's Haus wieder erreicht, und wieder entſtand ein großes Zungengeräuſch im Bibliothekzimmer. Und wieder erhielt der Kutſcher Befehl zu wartenauf Mrs. Richards, wie eine von Suſannens Dienſtgenoſſinnen ominös bemerkte, als ſie mit Florentinen vorbeiging.

Deer Eintritt des verlornen Kindes brachte einige Bewe⸗ gung, aber blos einige, hervor. Mr. Dombey, der ſie nie ge⸗ funden hatte, küßte ſie einmal auf die Stirn und ſchärfte ihr ein, nicht wieder davonzulaufen oder mit unzuverläſſigen Dienſt⸗ boten herumzuſtreifen. Mrs. Chick unterbrach ihre Klagen über die Verderbtheit des Menſchengeſchlechtes, ſelbſt wenn es von einem barmherzigen Scheerenſchleifer auf den Pfad der Tugend geleitet wird, und empfing ſie auf eine Art, die an Wärme etwas hinter dem Empfang zurückblieb, der nur vollkommenen