Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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es an, daß auch ihrer an dieſem Tage fröhlicher Genuß warte. Die meiſten der geladenen Gäſte waren ſchon am Vor⸗ abend angelangt, und die Burg wimmelte von Schaaren wohlgeſchmückter Diener⸗ ſchaft. Helmenau zog frühen Morgens mit einem Theile der anweſenden Geſell⸗ ſchaft auf die Straße nach Tort, um den Ritter mit ſeiner Familie in Empfang zu nehmen; waͤhrend Erich mit einem kleinen Gefolge ſich nach Erlenthal begab, um den Müller und ſein Weib abzuholen. Gegen Mittag war nun alles eingetrof⸗ fen, und in einem wohlgeordneten Zuge ſchritt man nach der Burgkapelle, wo der Prieſter der einzuſegnenden Paare wartete.

Rührend war der Anblick der ſchö⸗ nen Dankbarkeit Sophiens gegen ihre Pflegeeltern, von denen ſie ſich an der Seite Erichs, zum Altar führen ließ; ſo ſchlecht dieſer Leute bäuriſcher Anzug ge⸗

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